Die Webdays 2018 – Ein Rückblick

By |2019-02-03T20:37:18+00:00Januar 5th, 2019|Events|

Am 23.11.2018 war es wieder so weit, die Webdays von dem Veranstalter Internationale Jugendarbeit – kurz IJAB – starteten zum vierten mal, jedoch dieses mal in Mannheim. Seit 4 Jahren geben die Webdays Jugendlichen von 16 bis 21 Jahren die Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen, und sich direkt in den politischen Dialog  zum Thema Datenschutz und Internetsicherheit mit einzubringen. Gemeinsam mit insgesamt 50 Jugendlichen wurde die diesjährigen Agenda über die Bereiche, Big-Data; Open-Government; Digitale-Ethik; Open-Data ausgearbeitet. In den einzelnen sogenannten “Hubs” wurden Workshops besucht, Experten befragt und untereinander diskutiert.


Keynotes & Herausforderungen

Über die Tage verteilt fanden ebenso Keynotes wie bspw “die Daten die ich rief” von Katharina Nocun statt. Sie präsentierte wie Händler uns als Person durch das datensammeln unserer Einkäufe, mittels der Deutschland-Card oder Payback Card,  analysieren und einem Käufer-Profil zuweisen. Die größte Stärke der Webdays ist gleichzeitig auch eine kleine Schwachstelle: die große Themenvielfalt. Die Veranstaltung ermöglicht es, Menschen mit unterschiedlichsten Sichtweisen, Erfahrungen und Kenntnissen zusammen zu bringen und  sichauszutauschen. Alles wird anschließend in einer Agenda in Forderungen formuliert. Was einerseits einmalig ist, ist andererseits manchmal eine Herausforderung, denn immer einen gemeinsamen Konsens zu bekommen ist auch angesichts des Zeitdrucks nicht immer leicht.


Agenda der WebDays 2018

Höhepunkt der Veranstaltung war wie immer das überreichen dieser neu ausgearbeiteten Agenda, sowie das präsentieren der Ergebnisse der Diskussions-Hubs, vor den Gästen des Podiums. Anwesend waren dieses Jahr Saskia Esken, Mdb (SPD; Tabea Rößner,Mdb (bündnis 90/ Die Grünen); Dr. Jannis Kossahl (Referat des Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz); Rayk Anders (Youtuber); Stefan Brink (Landesbeauftragter in Baden-Württemberg).


Engagierte Jugend <3

Die Podiumsteilnehmer waren wie oft sichtlich überrascht wie detailliert die Teilnehmer sich mit den Themen befassten und ihre Ergebnisse formulierten. Diese Veranstaltung macht besonders deutlich, dass in Deutschland ein beachtlicher Teil der Jugendlichen keineswegs politikverdrossen ist oder gar keine Lust hat. Vielmehr beschäftigen sie sich gerne mit wichtigen Sachverhalten, und sind motiviert und aufgeschlossen gegenüber komplexen Sachverhalten. Ebenso zeigen die WebDays, wie sehr Schnittstellen gebraucht werden um jungen Menschen eine Möglichkeit zu geben, aktiv  an den aktuellen und zukünftigen politischen Themen zu partizipieren. Ebenfalls wünschenswert wert wäre es wenn mehr Menschen aus der Politik geraden solchen Menschen ihre aufmerksamkeit schenke. Von einer engeren Zusammenarbeit zwischen Jugend und Politik würden beide Seiten profitieren: die Jugend bekäme die verdiente Stimme in der Gesellschaft und die Politik erfährt, was die nachfolgenden Generationen wirklich interessiert.