Manchmal frage ich mich warum Dinge so sind, wie sie sind. Welche Entscheidungen und Ereignisse unsere Lebensumstände in Zukunft bestimmen werden. Welche Türen uns geöffnet werden und welche uns für immer verschlossen bleiben. Entscheidungen, welche für uns getroffen werden und unserem Leben eine Richtung geben.


Welche Chancen werden uns geboten?

Um uns ein Gehör zu verschaffen, hat uns die technische Innovation ein Geschenk gegeben, welches bisher keiner anderen Generation zu Teil wurde. Nie war es leichter sich mit anderen Menschen über gleiche Interessen und Vorstellungen auszutauschen und zu diskutieren, als durch das Internet und dessen Social Networks. Sich als Gruppe zusammen zuschließen und öffentlich, digital seine Meinung kundzutun bestellt ein reiches Feld an Möglichkeiten um den Entscheidungsträgern unserer Gesellschaft entgegenzutreten und sich proaktiv für die eigene Zukunft zu engagieren.


Was brauchen wir dafür?

Doch benötigen wir eine Plattform, die es uns ermöglicht gesellschaftliche Fragestellung, offen zu diskutieren und einen Austausch zwischen Ansichten stattfinden zulassen. Ein Netzwerk was sich auf inhaltlich wertvollen Content ausrichtet und keinen belanglosen Diskussionen in Kommentarspalten von Katzenvideos und den letzten Dschungelcamp Eskapaden Platz bietet. Wer seine Meinung in diesem Netzwerk vertreten will ist herzlich Willkommen, doch muss auch anderen Ideen und Ansichten meinungsoffen gegenüberstehen und offen für Debatten und Diskurse sein. Populismus egal von welcher Seite hilft dabei nicht.


Welche Use Cases ergeben sich?

Ein geeigneter Anknüpfungspunkt um ein solches Kommunikationsrohr zu installieren wäre der schulische Unterricht in dem der Grundstein für die spätere politische Bildung gelegt wird. Eine Möglichkeit junge Menschen integrativ in das Netzwerk durch Projekte im Politik oder Sozial- und Wirtschaftsunterricht einzubinden würde Anreize bieten, sich auch im privaten Bereich mit alltagspolitischen oder gesellschaftlichen Themen auseinander zusetzen. Renovierung des heruntergekommenen Hallenbads? Ein Jugendclub mit Aufenthaltsräumen?
Ein neuer Soccer Court? Oder bessere Verbindungen im öffentlichen Nahverkehr? Nicht nur überregionale Debatten könnten geführt werden, sondern auch im Zusammenschluss von jungen Bürgern einer Kleinstadt Interessen durchgesetzt werden, wie es heute schon in Kinder- und Jugendräten stattfindet, jedoch digital und für jedermann zugänglich.


Wer kann uns dabei helfen?

Kommunen, Ländern und der Bund sollten einem solchen Projekt einem Rahmen geben. In Form von öffentlichen Geldern zur Bildung und Förderung politischer und gesellschaftlicher Aktivität.
Wenn wir diese Form von Meinungsaustausch erreichen und jungen Menschen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass sie heute die Chance haben nachhaltig einen Beitrag für die eigene Zukunft zu leisten, werden wir uns durch eine digitaldemokratische Plattform Gehör verschaffen.